Unternehmensanalyse Novo Nordisk

Novo Nordisk – Die Diabetes Spezialisten

Überblick

Novo Nordisk ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche und durch seine Innovationen seit über 90 Jahren führend in der Diabetesversorgung. Diese langjährige Erfahrung und Kompetenz nutzt das Unternehmen auch, um Betroffene bei der Bewältigung weiterer chronischer Erkrankungen zu unterstützen: bei Hämophilie (gestörte Blutgerinnung), Wachstumsstörungen und Adipositas (Fettleibigkeit). Novo Nordisk beschäftigt derzeit etwa 42.600 Menschen. Die Produkte des Unternehmens mit Hauptsitz in Dänemark werden in über 180 Ländern vertrieben.

Novo Nordisk gliedert sich in eine Dachgesellschaft, die Novo A/S, zu der auch Novozymes A/S und NNIT gehören. Das Stammwerk des Unternehmens liegt in Bagsværd im Großraum Kopenhagen. Außer dem Hauptsitz in Dänemark hat Novo Nordisk noch Produktionsstandorte in sechs weiteren Ländern, sowie Vertretungen oder Büros in 79 Ländern. Der Deutschlandsitz befindet sich seit August 1958 in Mainz.

Inhaberstruktur – Die Stiftung

Alle A-Aktien der Novo Nordisk A/S gehören seit dem 31. Dezember 1999 der Novo A/S, die wiederum Eigentum der Novo-Nordisk-Stiftung ist. Die Novo-Nordisk-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, deren Ziel es ist, eine stabile Basis für die Unternehmen der Novo-Gruppe zur Verfügung zu stellen, sowie sich am wissenschaftlichen, humanitären und sozialen Fortschritt zu beteiligen. Die A-Aktien repräsentieren 25,5 % des gesamten Stammkapitals und 68,5 % der Stimmen. Dies bedeutet, dass die Novo A/S auf der Hauptversammlung immer die Stimmenmehrheit hat.

Ziele des Unternehmens:

  • Führungsposition im Diabetessektor ausbauen
  • Erforschung und Entwicklung innovativer biologischer Arzneimittel
  • Möglichkeiten zur Behandlung von Hämophilie und anderen schweren chronischen Erkrankungen auf den Weg bringen
  • Ausbau des Geschäftes und Erzielung wettbewerbsfähiger Finanzergebnisse
  • Kompromisslosigkeit bei Qualität und Geschäftsethik

Qualitative Bewertung

Der Konzern vermarktet seine Produkte über Tochtergesellschaften, Distributions- oder unabhängige Vertriebspartner, die auf eine jeweilige Marktregion spezialisiert sind. Zu den größten Märkten gehören Nordamerika, China und Zentraleuropa. Unter den Marken NovoRapid, NovoMix, Levemir oder NovoLog vertreibt das Unternehmen Insulinprodukte zur Behandlung von Diabeteserkrankungen. So etwas wie wirtschaftliche Turbolenzen oder eine Absatzkrise kennt Novo Nordisk nicht. Wer Diabetes hat und Insulin braucht, der verzichtet darauf nicht. Auch nicht in einer Wirtschaftskrise.

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Die wichtigsten fundamentalen Eckdaten:

  • gigantischer Wachstumsmarkt
  • marktbeherrschende Stellung

Die demographischen Aspekte der wesentlichen Geschäftsbereiche sind sehr interessant, weil der steigende Wohlstand in den bisher weitestgehend „unbehandelten“ Ländern nicht nur die potenziellen Kunden akquirierbar macht, sondern auch neue erzeugt. Selbst, wenn Fettleibigkeit und Diabetes nicht steigen sollten, wäre es immer noch ein großer Markt zum weiteren Expandieren.

Die Bewertung der Leistung von Managern ist schwierig. Deshalb habe ich hierzu einige Regeln erstellt.

Quelle: Unternehmensdarstellung und Wikipedia

Quantitative Bewertung

Unternehmensanalyse Novo Nordisk

Unternehmensanalyse Novo Nordisk. Die Bewertung der Kennzahlen erfolgt an Hand der Regeln aus dem Handbuch der Aktienanalyse.

Bewertung

Das Unternehmen ist durch seine Inhaberstruktur geschützt. Die Stimmrechte liegen bei der Stiftung, die das Unternehmenswohl beschützt. Quasi als Dankeschön erwirtschaftet Novo Nordisk für seine Inhaber extrem hohe Eigenkapitalrenditen. Aktuell ist der Preis der Aktie stark unter Druck. Diskussionen um zukünftige politische Auswirkungen im Hauptmarkt USA (politische Börsen) und mögliche Preisprobleme nach dem Ablauf wichtiger Patente führen zu fallenden Aktienpreisen.

Bemerkenswert ist, dass Novo Nordisk für ein Pharma Unternehmen nur sehr geringe immaterielle Vermögenswerte wie z. B. Patente bilanziert. Diese Vermögensgegenstände führen nämlich zu einer Eigenkapitalzunahme. Im Krisenfall kann jedoch von diesen Werten kein monetärer Vorteil generiert werden, da es sich um nicht schnell liquidierbare Gegenstände handelt.

Im noch jungen Börsenjahr 2017 ist dieses Unternehmen eine tolle Gelegenheit günstig einzukaufen. Es gibt weltweit ca. 450 Millionen Menschen, die unter Diabetes (Zucker) leiden. Viele davon wissen es jedoch noch gar nicht (überwiegend in den asiatischen Ländern). Die Nahrung wird durch die zunehmende Urbanisierung immer unausgewogener und führt zu gefährlichen gesundheitlichen Belastungen. Man kann also sagen: Leider ein wachsender Massenmarkt.

Novo Nordisk liefert mit seinen Produkten genau die passende Hilfe. Die letzten Jahre war das Unternehmen nur zu KGV´s von rund 30 und mehr zu haben. Das aktuelle KGV von ca. 17 ist eine tolle Einstiegsgelegenheit mit einer hohen Margin of Safety.

Die Analyse ist ein Auszug aus dem Börsenbrief vom Februar 2017.

 

Aktueller Kurs: 31,57 €

Buchwert: 2,42 €

Fairer Wert: 50 €

Margin of Safety 30%: 35 €

Margin of Safety 20 %: 40,00 €

Margin of Safety 10%: 45,00 €

 

Erklärung zur Margin of Safety:

Value Investoren versuchen Marktineffizienzen auszunutzen. Sich versuchen für 1€ Wert lediglich 0,30 € auszugeben. Das Konzept der Margin of Safety dient dazu, etwaige Fehler in der Bewertung von Unternehmen (dies ist immer möglich) auszugleichen. Diese hohen Ansprüche könne dazu führen, dass ein Kauf der Aktien selten möglich ist. Dieses Konzept dient dem Schutz der Value Investoren. Value Investoren wissen, dass es selten möglich ist, Unternehmen deutlich unter Wert zu kaufen. Wenn es jedoch so weit ist, muss man in der Lage sein zu kaufen.

Der folgende Beitrag wurde nachträglich eingefügt und beweist, dass man mit dem Börsenbrief tolle Rendite erzielen kann. Wer dem Ratschlag gefolgt ist, hatte bereits ein tolles Plus von über 20 Prozent!

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Geld verdienen mit Aktien am Beispiel Novo Nordisk

Die Unternehmensanalysen werden immer Montags veröffentlicht. Die Analyse zur Allianz hat sogar die Hochfinanz in Frankfurt erreicht.

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