Warren Buffett´s Analysen sind der Schlüssel zum Erfolg

Warren Buffett´s Analysen sind der Schlüssel zum Erfolg

Der Name Warren Buffett ist gleichbedeutend mit Reichtum. Im Kern seiner Investitionsphilosophie steht ein Grundprinzip – Wahrscheinlichkeiten – der Wegweiser seiner Strategie.

Warren Buffett begann mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung bereits in jungen Jahren. Er entwarf ein Wettsystem namens „Stall-Boy-Selektionen“, welches er für 25 Cent je Blatt verkaufte. Das Blatt enthielt historische Informationen über Pferde, Rennstrecken, das Wetter am Renntag und Anleitungen zur Analyse der Daten. Zum Beispiel, wenn ein Pferd auf einer gewissen Rennstrecke an sonnigen Tagen vier von fünf Rennen gewonnen hätte und wenn ein Rennen an einem sonnigen Tag auf der gleichen Rennstrecke stattfinden würde, dann wäre die historische Wahrscheinlichkeit des Pferdes, das Rennen zu gewinnen bei 80%.

Warren Buffetts System änderte sich

Als junger Mann benutzte Buffett die quantitative Wahrscheinlichkeitsanalyse zusammen mit die er von einem seiner Mentoren Philip Fisher erlernte, um Informationen über mögliche Investitionen zu sammeln. Buffett nutzte diese Methode im Jahr 1963 um zu entscheiden, ob er Geld in American Express investieren würde. Das Unternehmen litt damals unter einigen Skandalen.

Buffett ging auf die Straße – oder besser gesagt, er stand hinter dem Tresen von ein paar Restaurants um zu sehen, ob die Kunden die AmEx Kreditkarte wegen des Skandals aufhören würden zu nutzen. Er beschloss die schlechte Stimmung gegenüber AmEx für sich zu nutzen und kaufte große Aktienpakete an diesem Unternehmen für seine damaligen Partnerschaften.

Es dauert für Warren Buffet einige Zeit, um die richtige Investitionsphilosophie zu entwickeln. Aber sobald er sie herausgefunden hatte, hielt er daran fest. Im Laufe der Zeit wechselte Buffett vom Kauf unterbewerteter Unternehmen zum Kauf von qualitativ hochwertigen Unternehmen mit dauerhaftem Wettbewerbsvorteil zu einem vernünftigen Preis.

Definitionsgemäß erzeugen Unternehmen mit einem dauerhaften Wettbewerbsvorteil eine überdurchschnittliche Kapitalrendite und ihr Wettbewerbsvorteil wirkt wie ein Burggraben für sie. Der Graben sorgt für die Kontinuität der überschüssigen Kapitalrendite für das Unternehmen, weil es die Wahrscheinlichkeit des Eindringens eines Wettbewerbers verringert.

Wenn der Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens seine Marke ist, so sorgt es dafür, dass die Verbraucher ihre Marke mit positiven Assoziationen und den Wettbewerber mit negativen Gefühlen (in der Regel durch Marketing und Werbung) verknüpfen. Das klassische Beispiel für Branding und Wettbewerbsvorteil ist Coca-Colas jahrzehntelanger Kampf mit Pepsi.

Buffett kaufte Cola sehr günstig

Im Jahr 1988 kaufte Buffett für 1 Milliarde Dollar Coca-Cola Aktien. Das Unternehmen hatte in den meisten seiner vergangenen Betriebsjahre überdurchschnittliche Kapitalrenditen erwirtschaftet, hatte noch keinen Verlust erlitten und hatte eine kontinuierlich steigende Dividende ausgezahlt. Buffett erkannt zudem, dass das Management tolle Schritte bereits unternommen hat, um Marktanteile in Asien zu erschließen.

…und auch Wells Fargo

In den frühen 1990er Jahren, inmitten einer Rezession in den USA und hoher Volatilität im Bankensektor ausgelöst durch die Angst vor Immobilienschwankungen, lag Wells Fargo auf einem historisch niedrigen Niveau. In seinem Brief an die Berkshire Hathaways Aktionäre, erklärte welche Vor-und Nachteile er in einer großen Position in der Bank sieht.

Als Nachteilig stellte Buffett drei große Risiken fest: „ein nachhaltiger und weitführender Bankencrash, weiter fallende Immobilienpreise und eine weiterhin schlechte Konjunktur. Vorteilhaft sah Buffett, dass Wells Fargo “ weit über $ 1 Milliarde vor Steuern jährlich verdiente. Im Rückblick war Buffetts Investition in Wells Fargo Anfang der 90er Jahre einer seiner besten Schachzüge. Er hat seine Bestände in den letzten Jahrzehnten weiter ausgebaut. Zuletzt musste Warren Buffett jedoch auf Grund von bürokratischen Hürden einige Aktien verkaufen.

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