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Was sind Bitcoins?

Bitcoins! Kann man das essen?

 

Bitcoins? Kryptische Währungen? Goldersatz? Fragen über Fragen! Ich möchte ein paar Grundlegende Gedanken über digitale Währungen besprechen. Ein Zeitungsartikel hat mich inspiriert und daher mache ich mich jetzt an das Thema Bitcoins ran.

Bitcoins und Value Investing

Um ehrlich zu sein bin ich als Value Investor sehr skeptisch, was dieses Thema angeht. Da mich aber immer mehr Anfragen zu diesem Thema erreichen, traue ich mich jetzt mal an dieses Thema ran. Dieser Beitrag hat nicht den Anspruch, das Thema vollumfänglich zu beleuchten. Aus meiner Sicht ist dies auch sehr schwer, da viele Dinge sehr unklar dargestellt werden (oder ich einfach die falschen Informationen habe). Wie immer gilt: Bitte teilt mir Eure Meinungen mit. Habt Ihre eine andere Meinung oder habe ich etwas falsch dargestellt? IMMER her damit.

Bitcoins sind während der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008 entstanden. In Zeiten höchster Not und exzessiven Notenbank Eingriffen hat sich ein Unbekannter (er verwendet ein asiatisches Pseudonym: Satoshi Nakamoto) aufgemacht um diese Währung ins Leben zu rufen. Und hier bin ich auch schon an meinem ersten Kritikpunkt: kann jetzt jeder Währungen erstellen? Was passiert dann mit den alten Währungen? Der Mann ist unbekannt – Warum zum Teufel soll ich ihm dann vertrauen?

Hier die Veröffentlichung die 1998 von Wei Dai als b-money und von Nick Szabo als bit gold beschrieben wurde und als Grundlage kryptischer Währungen gilt:

„Das Kernproblem konventioneller Währungen ist das Ausmaß an Vertrauen, das nötig ist, damit sie funktionieren. Der Zentralbank muss vertraut werden, dass sie die Währung nicht entwertet, doch die Geschichte des Fiatgeldes ist voll von Verrat an diesem Vertrauen. Banken muss vertraut werden, dass sie unser Geld aufbewahren und es elektronisch transferieren, doch sie verleihen es in Wellen von Kreditblasen mit einem kleinen Bruchteil an Deckung. Wir müssen den Banken unsere Privatsphäre anvertrauen, vertrauen, dass sie Identitätsdieben nicht die Möglichkeit geben, unsere Konten leerzuräumen. Ihre massiven Zusatzkosten machen Micropayments unmöglich.

Eine Generation früher hatten Nutzer von Time-Sharing-Computersystemen ein ähnliches Problem. Vor dem Aufkommen von starker Verschlüsselung mussten die User sich auf Passwortschutz für ihre Daten verlassen und dem Systemadministrator vertrauen, dass dieser ihre Informationen vertraulich hielt. Diese Privatsphäre konnte jederzeit aufgehoben werden, wenn der Administrator zu dem Schluss kam, dass sie weniger wog als andere Belange, oder auf Anweisung seiner Vorgesetzten. Dann aber wurde starke Verschlüsselung für die Masse der Nutzer verfügbar, und Vertrauen war nicht länger nötig. Daten konnten auf eine Weise gesichert werden, die einen Zugriff durch Dritte – egal aus welchem Grund, egal mit wie guten Entschuldigungen, egal was sonst – unmöglich machten.

Es ist Zeit, dass wir dasselbe mit Geld machen. Mit einer elektronischen Währung, die auf einem kryptografischen Beweis beruht und kein Vertrauen in Mittelsmänner benötigt, ist Geld sicher und kann mühelos transferiert werden.“

Satoshi Nakamoto

Versteht mich jetzt an dieser Stelle bitte nicht falsch! Ich bin wirklich weltoffen und freue mich, wenn ich von anderen Menschen, Kulturen, usw. Dinge lernen kann. Aber hier bin ich dann wohl doch zu sehr Feigling. Wie gesagt: Wenn ihr anderer Meinung seid, würde ich mich über ein Kommentar freuen. So können auch andere von Eurem Wissen profitieren.

Zurück zu den Bitcoins

Sie entstehen durch Rechenprozesse und haben ein Maximum von 21 Millionen Stück. Genau wie Gold, können Bitcoins also nicht beliebig erstellt werden. Zudem ist es eine Währung, die nicht von Nationalbanken geführt wird. In Krisenzeiten (Beispiel Europa und der Euro) werfen die Notenbanken einfach die Notenpressen an und drucken frische Scheine. Dies führt zu einer echten Geldentwertung.

Kleiner Hinweis an dieser Stelle von einem Value Investor für Value Investoren: Dies ist auch der Grund, warum man sich an „Produktivkapital“, wie z. B. tolle Unternehmen beteiligen soll und nicht zuschauen soll, wie die Geldentwertung die Sparbücher auffressen.

Die Bitcoins sind also eher dereguliert und gelten daher auch als Währung für Verbrecher und Gauner. Das heißt jetzt nicht, dass jeder, der Bitcoins besitzt, ein Gauner ist. Es ist nur viel einfacher, Schwarzgeld in Bitcoins zu wechseln, als man es in „echte Euros“ wechseln kann (Ja, ich habe offensichtlich zu viel Breaking Bad angesehen 🙂 ).

In meinem Video gehe ich dann auch noch auf weitere Vor- und Nachteile der Bitcoins ein. Schaut Euch daher bitte mein Video an.

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