Das musst Du jetzt in der Krise tun

Alle paar Jahre vergessen die Leute, dass es alle paar Jahre zu einem Rücksetzer kommen kann

Doch bereits seit Jahren prophezeien einige Crash Propheten den nächsten Börsensturz. Wer dieser Meinung gefolgt ist, hat satte Gewinne an der Börse liegen gelassen. Die Frage: Wann kommt den jetzt der Crash? Ist daher mehr als berechtigt und die Wahrheit ist: Niemand kann das treffsicher vorhersagen! Doch schauen wir mal auf die aktuelle Mengenlage:

„Die fetten Jahre sind vorbei, die weltweite Konjunktur schwächelt“, heißt es beim Kreditversicherer Euler Hermes. Bereits das dritte Jahr in Folge wird die Zahl der weltweiten Firmenpleiten wohl weltweit erneut steigen, so die Prognose der Allianz-Tochter

Thomas Cook – einer der größten Reisekonzerne weltweit mit über 20.000 Angestellten ist Pleite!

Koyo – ein Wälzlagerhersteller aus Halle entlässt Mitarbeiter!

In Rüsselsheim bei Opel wird die Spätschicht gestrichten. Nach eigenen Angaben hat Opel nicht genügend Arbeit bis Jahresende. Über 2.000 Beschäftigte gehen somit in Kurzarbeit.

20.000 Mitarbeiter will alleine die Deutsche Bank entlassen!

Wenn wir nur Deutschland alleine betrachten sprechen wir von Hundertausenden gefährdeten Arbeitsplätzen und möglicher Kurzarbeit! Eine Wirtschaftskrise hat Auswirkungen auf die Zukunft jedes Menschen: Zahlungsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, soziales Elend und politische Unruhen. Die Geschichte lehrt, dass eine negative Entwicklung des Wirtschaftswachstums nicht die Ausnahme ist, deswegen kann man sie nie ausschließen. „Staatspleiten waren in vielen Ländern historisch gesehen die Regel“

Tulpenkrise, 1929, Dotcomblase und US-Subprime Krise – das sind die Schlagwörter die viele Crashpropheten für sich nutzen. Doch was sagt die Faktenlage?

Mehr als die Hälfte aller US Haushalte haben nicht genug Rücklagen, um plötzlich auftretende Reparaturen in Höhe von 500 $ zu zahlen. In Deutschland haben die Bürger mehr Rücklagen aber viel Besser sieht es auch hier nicht aus.

Plötzliche Arbeitslosigkeit oder geringere Einnahmen können eine so sehr schnell aus der Bahn werfen. Von daher – wie kann man sich auf eine Krise vorbereiten? Kenne Deine Ausgaben und Einnahmen. Du musst ständig in der Lage sein, die größten Ausgabenpositionen benennen zu können.

Macht der neue Fernseher wirklich Sinn, wenn der alte noch funktioniert? Nutze ich das Fitness Studio Abo oder zahle ich hier Geld, ohne die Leistungen zu nutzen? Wie oft gehe ich essen?

Wenn Du deine Einnahmen und Ausgaben kennst, dann ist es der nächste Schritt, Rücklagen zu schaffen! Stell Dir vor, deine Waschmaschine geht kaputt und der TÜV fürs Auto stehen jetzt an – könntest Du das bezahlen oder müsstest du überlegen, wo du das Geld herbekommst? Das Problem an der Sache ist, dass die Lebenshaltungskosten und die Ansprüche mit zunehmendem Gehalt steigen. Somit sind Menschen mit hohem Einkommen nicht automatisch besser abgesichert. Es empfiehlt sich daher 3 Monatslöhne als Rücklage zu halten!

Hast du einmal die Rücklage aufgebaut, geht es ans Schuldentilgen! Wer sich Geld leiht für Konsumausgaben wie TV, Urlaub oder ähnliches macht sich zum Sklaven des Geldgebers! Es gibt auch Gruselgeschichten aus den USA, wo Leute ihre Kredite nicht mehr zahlen konnten und aus dem Haus geschmissen wurden, weil dieses versteigert wurde.

Wer das vermeiden möchte sollte so schnell es geht die Konsumschulden zurückzahlen!

Wer mit dem Thema Haushaltsübersicht und Schulden schon weiter ist, wird sich Fragen – was mache ich mit meinem Geld in der Krise?

Sachwerte wie Gold oder Silber haben sich in den letzten Krisen als sehr wertbeständig erwiesen! Gold wird nicht wertlos werden. Der Goldpreisverlauf hängt stark mit Krisen zusammen: Wenn es politische Unruhen gibt oder instabile Finanzmärkte, steigt tendenziell der Goldpreis, während andere Werte wie Aktienpreise fallen. Wenn man also gleichzeitig in Gold investiert, hat man eine stabilisierende Komponente

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