Crash 2020 – So bereitest DU dich vor

Du möchtest vom kommenden Crash profitieren? In diesem Video erfährst Du, wie Du Verluste vermeidest und sogar mit fallenden Aktienkursen Gewinne erzielst.

Zuvor sollten wir jedoch die aktuelle Situation analysieren. Amerika, Europa, China und Japan haben seit Anbeginn der Finanzkrise im Jahr 2008 ihre Bilanzen zum Teil verfünffacht!

Gleichzeitig ist der aktuelle Aufschwung der längste, seit diese Daten für über 150 Jahren zum ersten mal erhoben wurden. Das Geld und die Kredite sind jedoch nicht in Produktivkapital umgewandelt worden. Seit 2008 hat der wichtigste US Aktienindex, der S&P 500 eine Richtung eingeschlagen: Nach oben. Ausgelöst durch scheinbar niemals endendem Kapitalzugang wurden die Preise für Sach- und Vermögenswerte in den Himmel katapultiert.

Dabei sind die Unternehmensbewertungen bereits historisch hoch. In den letzten 150 Jahren gab es nur zwei Zeitpunkte, an denen Unternehmen ähnlich hoch bewertet waren, wie heute: Der Megacrash von 1929 und beim Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000

Wo kommt die Bewertung her? Die Dividendenrendite der amerikanischen Unternehmen ist aktuell auf dem 2.niedrigsten Stand seit 150 Jahren. Das aktuell KGV im S&P liegt bei circa 25 und somit 50% über dem langjährigen Durchschnitt.

Einer der bekanntesten Hedge Fonds Manager der Welt, Ray Dalio erklärt, warum langfristig das Produktivitätswachstum der Firmen wichtig für die Aktienmärkte sind.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=dJMiVGlnLSc

Allerdings konnten die Firmen mit dem vielen Geld keine Produktivitätszuwächse erarbeiten.

Das viele Geld ist in Übernahmen und Aktienrückkäufe geflossen.

Und hier wiederholt sich die Geschichte! Bereits vor der großen Rezession im Jahr 1929 waren die Produktivitätszuwächse extrem niedrig (die Erfindung des Autos hat sich noch nicht zu 100 % durchgesetzt – Parallelen zum E-Auto jetzt?) und die Verschuldung hoch.

Der Rückkauf von eigenen Aktien an der Börse hat vielen lahmen Krücken an der Börse zu neuen Höchstständen verholfen. Trotz dieser erschreckenden Erkenntnis haben US-Unternehmen im Jahr 2018 über eine Billionen US-Dollar für Aktienrückkäufe ausgegeben.

Zinsen wirken bei Übernahmen und Aktienrückkäufen wie ein Magnet auf die Aktienkurse: Je höher die Zinsen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass langfristige Verschuldungen wirtschaftlich sind.

Ärgerlich für die bestehenden Aktionäre ist, dass Aktienrückkäufe den eigenen Anteil im ersten Moment zwar erhöhen – wenn jedoch zu hohe Preise an den Börsen für die Aktien bezahlt wurden, und das ist zu 90 % der Fall, dann sind Aktienrückkäufe ein schlecht angelegtes Geld. Aktienrückkäufe sollten getätigt werden, wenn die Kurse günstig sind.

Weitere Fehlinvestitionen sind im Bereich der Digitalisierung und in der E-Mobilität zu erkennen. In Deutschland hängt circa jeder 10te Job an der Automobilbranche. Ein Verbrenner besteht bisher aus circa 1700 Einzelteilen – Ein Elektroauto lediglich aus 150 Einzelteilen. Und die wichtigste Komponente, der Akku, wird fast ausschließlich in Asien hergestellt. Das E-Auto ist für China das, was der Verbrenner-Motor vor rund 100 Jahren für Deutschland war – ein Glücksfall und die Basis für eine sehr gute wirtschaftliche Entwicklung. Rund 2 Millionen Arbeitsplätze alleine in Deutschland sind in Gefahr. Autohochburgen, wie z. B. Stuttgart, Wolfsburg oder Ingolstadt sind von solchen Entwicklungen sehr stark betroffen.

Demographische Risiken

Jeder 5. Arbeitnehmer in Deutschland ist älter als 55

Zudem sollen bereits in 10 Jahren 2 Arbeitnehmer einen Rentner ernähren – wer möchte entweder der arme Rentner sein, oder einer der 2 Arbeitnehmer, die das bezahlen sollen?

Der Schlussquartal im Jahr 2018 war eines der schlechtesten an den internationalen Kapitalmärkten – gleichzeitig war jedoch das erste Quartal im Jahr 2019 eines der Besten.

Viele Shortseller haben ihre Positionen aus dem Schlussquartal jetzt glatt gestellt. Vermögensverwalter weltweit müssen sich jetzt mit Aktien eindecken, nur um mit den Vergleichsindizes schritt halten zu können. Dies ist auch einer der Gründe, warum aktuell die Börsen steigen, ohne erkennbaren Grund.

Wie kannst Du dich vorbereiten?

  • Achte auf Merkmale wie
  • Negativer Free Cash Flow
  • Fallende EBIT Margen
  • Schuldenfinanzierte Aktienrückkäufe zu Höchstpreisen
  • Überteuerte Firmenübernahmen

Achte auf Unternehmen mit geringen Renditen und hohen Schulden. Sie konnten in der Vergangenheit durch geschickte Finanztechniken (Financial Engineering) ihre Renditen erhöhen, indem sie Fremdkapital günstig aufgenommen haben. Ein Zugewinn in der Produktivität wurde nicht erarbeitet – lediglich ein finanzieller Vorteil wurde ausgenutzt und es bleibt offen, wie lange die Zinsen noch so historisch niedrig bleiben.

Fakt ist, dass in einem Börsencrash auch Unternehmen unter die Räder kommen, die eine sehr gute wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen. Sollte man also einfach alle Aktien jetzt verkaufen und auf den Crash warten? Nein. Obwohl man vom realisieren eines Gewinns noch nicht gestorben ist, kann man sich jedoch überlegen, geeignete Gegenpositionen aufzubauen. Ein Short ETF, Edelmetalle, und Bargeld sind hervorragende Instrumente, um Wertschwankungen abzufedern. Zudem sollte man auf finanziell starke Unternehmen achten. Merkmale wie

  • Solide Bilanzen
  • Umsatz und Cash Flow steigen (auch in der Krise)
  • Stabile Gewinne
  • Geringe Verschuldung

Unternehmen, die diese Merkmale aufweisen sind z. B.:

  • Dollar Tree
  • Mastercard
  • Geberit

Achte auf die tatsächliche Wertschöpfung! Was ist Wertschöpfung und wo findet sie statt?

Wenn eine Zuckerrohrplantage in die Raffenerie liefert – diese weiter zu Cola und du ab morgen bei Edeka Deine Cola kaufen kannst, dann wurden aus ein bisschen Wasser und Zucker echte Euros gemacht – Wertschöpfung ist also das Veredeln von Produkten. Es hat nichts mit der Börse und den Charts zu tun! Achte also auf ECHTE Signale aus den Unternehmen.

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