Energiewende

Endergiewende 2.0?

Seit dem offiziellen Start der Energiewende in Deutschland (nach der Atomkatastrophe in Fukushima) gab es schon einige staatlich vorgeschriebene Änderungen. Eine der volkswirtschaftlich schlimmsten Auswirkungen war die Einspeisevergütung für PV Anlagen auf Grundstücksflächen und Häusern. Dies entspricht einer Geldverteilung von „unten nach oben“. Warum?

Eine PV Anlage war rentabel, wenn man auf dem eigenen Dach oder Grundstück Flächen frei hatte. Zu Beginn der Subventionen gab es bis zu 0,50 € für die Kilowattstunde. Aktuell zahle ich bei meinem Anbieter rund 0,25 € für eine Kilowattstunde. Die Differenz aus diesem Betrag wird von der Allgemeinheit (Steuern) finanziert. Also jeder Steuerzahler in Deutschland finanziert die vielen PV Anlagen mit langlaufenden Verträgen zu Einspeisevergütung, die sagenhaft sind.

Nach ein paar Jahren sind sogar unsere Politiker aufgewacht und haben gemerkt, welcher Schaden hier entsteht. Es handelte sich um eine Verteilung der Steuergelder hin zu denjenigen, die bereits Grundstücke und Häuser hatten.

Jetzt wird nicht nach dem Prinzip „Subventionen“ gefördert, sondern nach dem Prinzip „Geld sparen“ und es kann mehr oder weniger jeder mitmachen.

Wie funktioniert das heute mit der Energiewende?

Die PV Anlagen werden nicht mehr gefördert. Allerdings sind die Preise für die „Strommodule“ so weit gesunken, dass sie zu viel günstigeren Preisen Strom erzeugen können. Heute ist es möglich, eigenen Strom selbst zu verbrauchen und die ständig steigenden Stromkosten (bei mir aktuell circa 0,25 €) einzusparen. Der durchschnittliche 2 Personen Haushalt verbraucht in etwa 2.500 Kilowattstunden pro Jahr an Strom (Quelle: meine letzte Stromabrechnung 😉) [Meine Frau und ich liegen bei etwa 1.500 KWh, dass zum Thema Geld sparen usw.]

Um diesen Bedarf mit eigenen Strom zu decken ist bereits eine sehr kleine PV Anlage ausreichend. Das Problem ist jedoch die Speichermöglichkeit. Üblicherweise wird der meiste Strom in der Früh (wenn die Arbeitnehmer aufstehen um in die Arbeit zu gehen) und am Abend (wenn die selben wieder nach Hause kommen) verbraucht. Der meiste Strom wird jedoch zur Mittagszeit (wenn keiner Daheim ist) erzeugt.

Das Nadelöhr liegt also in der Speichermöglichkeit von Strom.

Die Energiewende macht es möglich

Start Ups und Weltkonzerne wie Tesla, BYD, Daimler oder BMW haben dies erkannt und bieten nun Stromspeicherkapazitäten für den „Privathaushalt“ an. Die Techkonzerne wie Tesla und BYD sind den „etablierten Herstellern“ jedoch um einiges voraus. Schließlich wissen diese Unternehmen bereits aus der Handybranche oder aus der KFZ Branche, wie man Strom effizient einsetzt.

Aus meiner Sicht kann das die nächste „industrielle Revolution“ sein. Schließlich gab es bereits vor 100 Jahren Sprüche wie:

„Der Verbrennungsmotor ist nur eine Zeiterscheinung und wird das Pferd niemals ersetzen können“

Daher bin ich ständig am überlegen, was das „nächste GROßE DING“ sein kann.

Ich habe Euch dazu mal ein paar interessante Wikipedia Beiträge beigefügt. Was glaubt ihr? Sind Konzerne wie EON oder RWE bald Geschichte, weil der Strombedarf autonom gedeckt wird? Aus meiner Sicht werden dann die Stromnetzbetreiber die Gewinner sein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetz

https://de.wikipedia.org/wiki/Terna_(Energienetz)

https://de.wikipedia.org/wiki/State_Grid_Corporation

 

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