6 Tipps zum Handel mit CFDs

CFD-Handel gehört zu den Königsdisziplinen spekulativer Investmentstrategien. Nicht jeder behält dabei einen kühlen Kopf und viele erfahrene Trader haben unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Aber von fast allen wird man hören, das Erwartung und Realität bei kaum einem anderen Anlageprodukt so weit auseinanderdriften können wie im CFD-Handel. Weil aber bereits geringe Einstiegssummen durch die Hebelwirkung der Derivate exponentielle Wertsteigerungen bedeuten können, sind CFDs für erfahrene Trader und Analysten reizvoll, vorausgesetzt, man hat keine Angst vor gelegentlichen Fehlern und behält den Blick für das Ganze.

 

Strategie festlegen

 

Bevor das Investment getätigt wird, sollte man einen Plan haben und das Ziel klar definieren. Den entwickelt man durch Markt- und Chartanalyse. Feste Zeitspannen und Grenzen sollten im Vorfeld festgelegt werden, um nicht in Panikreaktionen zu verfallen. Was ist der Ausgangspunkt, wo liegt das Ziel? Spekulation ohne Perspektive führt häufiger zu situativen Fehlentscheidungen als das Verfolgen einer klaren Strategie.

 

…und sich daran halten

 

Auch wenn der Markt sich anders entwickelt, als man es sich vorgestellt hat. Panisches Hin- und Herschwingen verringert die Chancen für gut überlegte Entscheidungen. Dazu gehört, das eigene Risiko vorab abschätzt und sich mit den Investments auch dann, wenn eine Strategie scheitert, nicht übernimmt oder ruiniert. Nicht jede Strategie muss aufgehen – in keinem Fall sollte das aber bedeuten, dass man sein Kapital komplett verliert.

 

Hebel nutzen

 

Ist man sich seiner Strategie sicher, sollte man Hebel verwenden und hierfür schauen, welcher Onine-Broker die größten Hebel anbietet, um Gewinnpotenzial zu maximieren. Wer mit einer überzeugenden Strategie an den Markt geht, kann mit größeren Hebeln erheblich mehr Gewinne erzielen. Der Brokervergleich ist hier unabdingbar. Angebotsvergleiche starker Hebelprodukte und der Broker, bei denen man diese handelt kann, findet man zum Beispiel auf brokervergleich.net.

 

Positionsgröße richtig festlegen

 

Bevor man eine beliebige Summe des Kapitalbetrags auf ein Investment setzt, sollte man sich vorher über die Renditechancen verschiedener Budgetgrößen durch einfaches Rechnen informieren. Wie hoch ist nach der festgesetzten Strategie der zu erwartende Gewinn bei einer Summe X, abzüglich der anfallenden Handelsgebühren und Brokerkosten für die ausgeführten Orders? Welcher Betrag lohnt sich? Vor jedem Investment sollte man sich klar machen, mit welchen Margen man arbeitet und ob sich das Risiko im Verhältnis zum eingebrachten Eigenkapital lohnt. Splitting kann für den profitablen Einsatz des zur Verfügung stehenden Budgets ein Zauberwort sein.

 

Stopps einsetzen

 

Vor jeder Order sollte man eine Stop-Loss-Position festlegen. Dieser Mechanismus hilft dabei, mögliche Verluste einzugrenzen, und das in einem Rahmen, den man selbst zuvor definiert hat. Im Grunde handelt es sich dabei um eine automatisierte Verkaufsanweisung, die auch dazu dient, dass man den Markt nicht konstant beobachten muss, sondern sich auf die Automatisierung, die mit der Order festgesetzt wird, verlassen kann.

 

Ausprobieren

 

Probieren geht über Studieren. Jeder, der seine Ergebnisse im CFD-Handel verbessern will, ist gut damit beraten, Strategien erst einmal auszuprobieren. Viele Broker bieten Demokonten an, die dazu dienen, sich mit der relativ komplizierten Monitoring-Oberfläche vertraut zu machen und Handelsaktivitäten zu simulieren, die Marktbewegungen in Real-Time darstellen. Dadurch kann man sich mit dem CFD-Trading vertraut machen und neue Strategien gefahrlos ausprobieren, ohne eigenes Kapital zu riskieren.

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