Welchen Tipp kannst du mir als Anfänger beim Sparen geben?

Die Woche neigt sich dem Ende und es wird Zeit für einen kleinen Rückblick. Zuerst möchte ich jedoch einige Frage aufgreifen, die mir innerhalb meines Newsletter gestellt wurden. Es geht um das Thema Sparen.

Welchen Tipp kannst du mir als Anfänger beim Sparen geben?

Die Frage kam nicht nur einmal. Aus diesem Grund will ich gerne darauf eingehen, wie Anfänger mit dem Sparen starten können. Ich habe zu diesem Thema auch ein Video gedreht. Letztendlich ist es egal, wie man es macht. Das wichtigste ist es, einfach anzufangen. TUN ist einmal mehr das „Geheimwort“. Sieh dich einfach in der Umgebung um. Es gibt hunderte von Möglichkeiten. Ich habe als kleiner Junge damit angefangen, bei meinen Nachbarn die Straße vor der Tür zu kehren. Dies ist mir auch nicht peinlich. Im Gegenteil. Ich bin stolz auf diese Erfahrung. Mir war bereits sehr früh bewusst, dass ich etwas eigenes machen will. Damals waren meine Mittel natürlich noch begrenzt. Daher habe ich das Naheliegende gemacht und meinen bereits sehr alten Nachbarn gefragt, ob ich ihm die Straße kehren darf und zweimal im Jahr den Bio Kompost Müll umstechen darf. Mein Stundenlohn war damals 4 €. Für mich war das extrem viel Geld und ich habe mich wirklich gefreut, wenn ich am Freitag Nachmittag mit 4 € nach Hause gekommen bin.

Mein Freunde in der Schule haben mich dafür ausgelacht. Dies war keine schöne Erfahrung! Heute bin ich für jede Sekunde dankbar. Ich war damals bereits ein kleiner Unternehmer. Ich wollte skallieren und fragte andere Nachbarn, ob ich auf deren Straße kehren dürfe. Es gab Zustimmungen und Ablehnungen. Dies ist auch eine tolle Erfahrung, die ich bereits sehr früh machen durfte.

Also nochmal zu der Frage, welchen Tipp kannst du mir als Anfänger beim Sparen geben? Fang einfach an und suche nicht in der Ferne. Beginne mit den einfachen Dingen und mach dann Stück für Stück weiter.

Welcher Bücher empfiehlst Du für den Anfang um Aktien zu analysieren?

Eine weitere Frage war, welche Bücher ich für die Aktien Analyse empfehlen kann. Uneigennützig wie ich bin, kann ich da natürlich mein eigenes Buch empfehlen: „Das Handbuch der Aktienanalyse“. Mein Buch ist im übrigen kostenlos im Memberbereich zum herunterladen verfügbar. Erst gestern hat mir ein Kunde stolz ein Foto gesendet:

Handbuch der Aktienanalyse

Handbuch der Aktienanalyse

 

Darüberhinaus gibt es natürlich noch viele weitere tolle Bücher. Ich habe viele davon gelesen und kann Dir die folgenden empfehlen: Zur Bibliothek von Investorenausbildung

Interview

Zum Schluss möcht ich mich noch bei Gisela Enders bedanken. Gisela hat eine tolle Mission. Sie will Frauen das Thema Geld näher bringen (Gisela, warum eigentlich nur Frauen?). Sie hat mich daher angeschrieben und um ein Interview gebeten. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten: https://finanziell-freie-menschen.de/?p=124

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein entspanntes Wochenende!

  • Ex-Studentin sagt:

    Ich kann nur den Tipp geben: Klein anfangen und sich nicht von Prahlereien entmutigen lassen. Sparen, nicht verzichten und sich tatsächlich auch mal was „gönnen“. Bei Geringverdienern ist das sicherlich leichter gesagt als getan, wenn man z.B. nur Mindestlohn bekommt und noch eine Familie ernähren soll. Solche Menschen dürfen sich nicht schämen, wenn sie staatliche Hilfe, gebrauchte Ware und Co. in Anspruch nehmen. Selbst 50€ jeden Monat sind ein tolles Sparziel. Ziel sollte es sein, keine Existenzängste mehr zu haben.

    • 50 € jedes Monat ist super! Jeder fängt klein an! Ich empfehle zu Beginn ein Musterdepot und einen ETF Sparplan. Dieser ist bereits ab 25 € pro Monat möglich. Hier kann man erste Erfahrungen machen: httpss://investorenausbildung.de/etf-sparplan/

  • Ja das ist wohl der wichtigste Tipp von allen. Wenn man erst mal angefangen hat wird es nach meiner Erfahrung immer leichter und fängt sogar an, richtig Spaß zu machen.

    Und je mehr man spart, desto einfacher wird es, auch mal etwas auszuprobieren und etwas Risiko einzugehen. Ich merke das bei mir: Früher hätte ich mich nicht getraut, ein paar hundert oder tausend Euro in P2P-Kredit zu stecken. Aber dadurch, dass ich konsequent spare kann ich das Geld entbehren und schlimmsten Falls abschreiben. Noch vor zwei Jahren wäre diese Denkweise völlig unvorstellbar für mich gewesen.

    Hauptsache man fängt an. Es lohnt sich! Egal, wo man anfängt.

    Viele Grüße
    der Finanzfisch

    • Absolut: Tun und anfangen! Der Rest kommt von selbst. Musterdepot eröffnen und gleichzeitig durch Videokurse, Bücher oder Vorträge, Wissen aneignen. Und dann irgendwann ein echtes eigenes Depot eröffnen

  • Ted & Toro sagt:

    Hallo Florian,

    irgendwie erkennen wir uns in deinen Worten wieder. „Straße kehren“ etc. Wir selbst haben früh mit dem Autowaschen angefangen, was zu Beginn nicht immer nett endete, da uns noch die nötigen Kompetenzen fehlten (aber es ging weiter und wurde besser). Damals hätte auch niemand gedacht, dass wir jemals eine Uni von innen sehen werden oder uns „Investoren“ schimpfen dürfen. 😉

    Je nach Perspektive mag die Aussage „einfach nur TUN“ anmaßend klingen, auch wenn sie in den meisten Fällen stimmt. „TUN“ kann ja auch nur bedeuten, dass man etwas an seiner finanziellen Situation ändern will und hier das Lesen beginnt. Neue Ideen werden i.d.R. automatisch gepflanzt, sodass man auch etwas Neues ins Rollen bringt (und wenn es vorerst nur die Möglichkeit ist, 25 Euro beiseitelegen zu können). Auch ein Schneeballpopel kann nach und nach sehr groß werden, wenn man dieses Ziel verfolgt.

    Davon ab: „12 Prozent Rendite ohne Risiko“ – du traust dich was. 😀

    Liebe Grüße von Ted & Toro

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