Wie Du aus Schulden ein Vermögen machst!

Reichtum erlangen und Schulden machen passt auf den ersten Blick nicht zusammen.

Sind Schulden gut oder schlecht?

Solltest du Schulden für dich nutzen??

In der Schule und Zuhause wurde uns beigebracht, dass Schulden wirklich schlecht sind:

Vermeide Schulden – zahl für das, was Du kaufen möchtest!

Und ich glaubte daran, bis ich die Bücher von Rich Dad Poor Dad gelesen habe.

Er hat mich dazu gebracht, ein wenig anders darüber zu denken.

und du hast vielleicht den Satz von Robert Kiyosaki gehört.

„Es gibt gute Schulden und es gibt schlechte Schulden“.

Um das also nur kurz zu veranschaulichen,

nehmen wir an, dass du 2% Darlehenszinsen zu zahlen hast,

Die Frage ist nicht: „Nehme ich das 2%-Darlehen?“

Die Frage ist: „Wohin geht das 2%-Darlehen?“

Was machen wir mit dem Kapital? Man spricht hier auch von der Mittelverwendung.

Mit diesem 2% Darlehen kannst du eine Immobilie mit 5% Rendite erwerben. Das bedeutet, dass Du jetzt eine Immobilie besitzt und kein eigenes Geld für die Rückzahlung des Darlehens verwenden musst.

In diesem Zusammenhang spricht Robert Kiyosaki von guten Schulden, da Du mit dem Darlehen einen Vermögenswert erworben hast, der dir wiederrum neue Einnahmen beschert.

Nehmen wir an, dass man 800 Euro im Monat an Zins und Tilgung an die Bank zahlen muss, und das die nächsten 30 Jahre lang.

Aus der Immobilie bekommen wir 1.000 Euro Miete.

Nach Zins und Tilgung bleibt dir sogar noch ein Gewinn von 200 € übrig.

Wir zahlen die Schulden zurück und der Wert des Hauses steigt, wenn man in guten Lagen gekauft hat.

Wir haben also gute Schulden, da unsere Mieter die Schulden bezahlen, der Wert der Immobilie langsam steigt und wir darüber hinaus noch 200€ monatlich an Gewinn haben.

Nichtsdestotrotz sollten Sie genau aufpassen, welche Schulden und welches Risiko Sie in Kauf nehmen. Beim Aktienkauf ist es beispielsweise nicht sinnvoll einen Kredit aufzunehmen, da die Märkte sehr volatil sind und die Aktien keine monatlichen Erträge generieren, um den Kredit abzuzahlen. Immobilienexperten nutzen hingegen häufig Kredite, um mit Immobilien reich zu werden. Denn hier gibt es einen monatlichen Cashflow in Form von Mieten, der den Kredit bedient. Vermieter profitieren jedoch nicht nur von den Mieteinnahmen durch eine Immobilie. Häuser und Wohnungen lohnen sich zudem durch ihre Wertsteigerung und können zu einem späteren Zeitpunkt gewinnsteigernd verkauft werden. Trotz Krediten braucht es eine gewisse Menge an Eigenkapital, um mit Immobilien reich zu werden.

Die meisten Leute wollen Kredite aufnehmen, um Anschaffungen zu tätigen oder zu investieren. Auch ein Studium wird von vielen als ein positives Investment eingeschätzt.

Wenn Du Schulden für ein Studium machen musst und du hoffst, einen Abschluss und einen tollen Job zu bekommen, dann kann die Rechnung auch nach hinten losgehen.

Viele ehemals gut bezahlte Jobs werden in Zukunft von künstlicher Intelligenz und Robotern erledigt. Wer früher ein Jura Studium erfolgreich absolviert hat, hatte meist ein sehr gutes Gehalt und konnte sich viel leisten.

Allerdings werden in Zukunft viele standardisierte Rechtsfälle von künstlicher Intelligenz bearbeitet werden. Viele Arbeitsschritte, die zuvor ein Anwalt gemacht hat, fallen weg.

Schulden wie etwa Verbraucherkredite für Konsumzwecke sind wie eine geladene Waffe und man sollte hier so schnell wie möglich versuchen, aus den Schulden raus zu kommen! Die Kunst liegt langfristig darin, weniger auszugeben, als man einnimmt. Egal ob Du 1.000 € im Monat verdienst oder 10.000 € – wenn du weniger ausgibst, als Du einnimmst, dann wirst du langfristig Vermögen aufbauen!

Geld in ein großartiges Haus oder in den Aktienmarkt zu investieren, ist dagegen eine gute Entscheidung. Wie die Vergangenheit uns zeigt, tendieren diese dazu, an Wert zu gewinnen, je länger wir sie halten. Solche Investments werden euch helfen, ein Vermögen aufzubauen, während ihr euch zurücklehnen und das Geld für euch arbeiten lassen könnt.

Seid nur vorsichtig mit der Aufnahme von zu viel Fremdkapital, um euch die Dinge leisten zu können, die auf lange Sicht an Wert gewinnen. Die meisten Menschen, die die Weltfinanzkrise 2008 am härtesten getroffen hatte, waren durch die hohe Fremdfinanzierung dazu gezwungen, ihre Immobilien am totalen Tiefpunkt des Marktes zu verkaufen, ohne je in den Genuss der langfristigen Erträge zu kommen.

Das ist der Grund, warum Leute wie Donald Trump eine enorme Menge an Schulden dazu verwenden, um Unternehmen und das eigene Immobilien-Imperium zu vergrößern.

Sie behalten ihr Kapital und investieren das fremde Geld.

Und so werden sie überaus wohlhabend.

Und deshalb sind Schulden nicht gut oder schlecht.

Es geht darum, was man mit den Schulden macht…

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